Seit dem Jahr 2003 ver­folgt der Geschichtsverein (damals noch als Arbeitsgruppe Heimatgeschichte beim Kulturverein) das Projekt „Informationstafeln in Leegebruch“. Unterstützt durch die Gemeinde Leegebruch und gestif­tet von Einwohnern des Ortes stel­len wir nach und nach ca. 20 Informationstafel an his­to­risch bedeut­sa­men, archi­tek­to­nisch inter­es­san­ten oder für die Ortsentwicklung wich­ti­gen Punkten im Gemeindegebiet auf.

Die Runde

Empfehlung für einen Rundgang durch den Ort
Einweihung der ersten Infotafel an der Alten Kapelle am 27.11.2003

Einweihung der ers­ten Tafel der „Leegebrucher Tafelrunde“ am 27. November 2003

Wir begin­nen unse­ren Rundgang am ehe­ma­li­gen Hotel „Leegebruch“. Es ist selbst Teil des neu­en Ortszentrums (1). Gegenüber auf der ande­ren Seite der Eichenallee sieht man die Geschäftszeile (2), gegen Westen, das Zentrum abschlie­ßend, das Volkshaus (3). Wir gehen eini­ge Schritte wei­ter nach Westen, über­schrei­ten den Hauptgraben und haben vor uns den ehe­ma­li­gen Standort der Messerschmiede (4). Wir wen­den uns zum Volkshaus zurück und sehen in Fluchtlinie der west­lich an ihm vor­bei­füh­ren­den Karl-Marx-Straße den Turm der katho­li­schen Kirche. Die genann­te Straße ist eine der Straßen der Heinkel-Werksiedlung, gekrümmt im Verlauf, mit wech­seln­den Haustypen und z.T. erhal­te­nen oft phan­ta­sie­voll far­big gehal­te­nen Hauszeichen. Wir bie­gen in die Straße Am Anger ein und ste­hen vor der Kirche (5).

Wir ver­fol­gen die Straße nur ein paar Schritte und wen­den uns nach rechts in den Kornweg. Diese Straße ist eine der beson­ders hüb­schen Siedlungsstraßen. An ihrem Ende hal­ten wir uns links und ste­hen bald vor dem Standort des ehe­ma­li­gen Wasserwerkes der Siedlung. Es mar­kiert ihren zen­tra­len Punkt, denn von ihm ist kei­nes der Siedlungshäuser mehr als 1000m ent­fernt. Wir errei­chen die Birkenallee und bie­gen nach rechts ein. Nach weni­gen Schritten ste­hen wir vor den Ledigenheimen (6). In Sichtweite, am Schnittpunkt von Eichen- und Birkenallee, steht das Mahnmal (7).

Infotafel Alte Kapelle

Infotafel Alte Kapelle

Unser Weg führt wei­ter in das „alte Dorf“. Dazu bie­gen wir am Mahnmal nach links in die Eichenallee ein. Ein paar Schritte, und wir ste­hen an der Keimzelle des Ortes, der alten Försterei (8). Jenseits der abbie­gen­den Ringstraße und von ihr umschlos­sen, lag der alte Gutshof der Remontezeit (9). Dazu gehen wir zunächst ein Stück die Eichenallee wei­ter, um einen Eindruck zu gewin­nen und keh­ren dann zur Ringstraße zurück, um in sie ein­zu­schwen­ken. Linkerhand sehen wir bald Gasthof und Pension „Palmenhof“ mit moder­ner Fassade. Sehr sehens­wert ist der Garten, der frei zugän­gig ist und u.a. eine Vielzahl von Sukkulenten ent­hält. Daneben auf dem Areal der Reitbahn des Remontehofes ist eine klei­ne Wohnanlage entstanden.

Wir hal­ten uns immer rechts und haben bald die Dorfaue erreicht. In der Mitte eines Eichenhains steht die Alte Kapelle (10). Wir keh­ren nun zur Eichenallee zurück. Linkerhand ste­hen die Reste der ehe­ma­li­gen Gesindehäuser des Gutshofes mit dem ehe­ma­li­gen Dorfkrug (11). Die rechts abbie­gen­de Straße heißt Dorfstraße. Am moder­nen Funktionsbau der Feuerwehr vor­bei errei­chen wir die alte Schule der Remontezeit (12). In gera­der Verlängerung der Straße wür­den wir zur Straße Am Wall gelan­gen. Von ihr erreicht man über Fußsteige den Burgwall Leegebruch, das ältes­te Siedlungszeugnis der Region. Wir aber wen­den uns wie­der nach rechts und haben in der Geschwister-Scholl-Straße eine aber anders gear­te­te Siedlungsstraße der Heinkelzeit vor uns. Die über­nächs­te Seitenstraße (Weidensteg) bie­gen wir nach links ein. Die neue Schule (13) umrun­den wir auf einem Pflasterweg und ste­hen nun auf der Straße der Jungen Pioniere. Über die evan­ge­li­sche Kirche (14) errei­chen wir wie­der das Ortszentrum. Ein Besuch im Café Joachim an der Ecke Eichenallee mit einer klei­nen Ausstellung his­to­ri­scher Aufnahmen des Ortes kann den Rundgang beschließen.

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